Gute Vorsätze...

Einer meiner guten Vorsätze für dieses Jahr ist eine bessere Pflege dieser Website.

Ein weiterer ist es keine durchschnittlich 50 Stunden mehr pro Woche zu arbeiten, denn auf Dauer leidet die Motivation und die Gesundheit. Bitte haben Sie daher dafür Verständnis, dass es gerade im Pferdebereich dadurch zu Wartezeiten für Termine kommt.

Ich verstehe, dass die Versorgung im Pferdebereich insgesamt eher schlechter als besser wird, da Kollegen in Rente gehen, oder schlicht den Pferdebereich nicht mehr abdecken können oder wollen. Daher versuche ich diesen Bereich weiterhin aufrecht zu halten.

Notdienstgebührenordnung

Die Preisbildung bei Tierärzten ist, wie bei Ärzten, nicht frei, sondern unterliegt der Gebührenordnung für Tierärzte. Dies ist eine rechtlich bindende Gebührenordnung. Mit Beschluss des Bundesrates tritt ab 01.01.2020 die neue Notdienstgebührenordnung in Kraft.

Die wichtigsten Punkte:

  • Immer zu entrichtende Notdienstgebühr von 50€ zusätzlich zu den anfallenden Behandlungskosten.
  • Festlegung der Notdienstzeiten
    • unter der Woche von 18 Uhr bis morgens um 8 Uhr
    • am Wochenende von Samstagmorgen 8 Uhr bis Montagmorgen 8 Uhr
    • an allen gesetzlichen Feiertagen
  • Alle Leistungen müssen im Abrechnungsfaktor auf den 2-4 fachen Satz erhöht werden. Das bedeuten, dass alle Leistungen mindestens doppelt bis viermal so teuer sind wie ausserhalb des Notdienstes.
  • Regulär angebotene Sprechstunden in diesen Zeiträumen fallen nicht unter die Notdienstgebührenordnung.

Diese Anpassungen wurden notwendig um den Notdienst zu sichern. Alle Angestellten wollen und müssen anständig bezahlt werden. Das bedeutet, dass Arbeit nachts, am Wochenende und Feiertagen extra bezuschlagt wird. Das ist nicht mehr als richtig!

Das macht den Notdienst für Praxen und Kliniken allerdings sehr teuer. Mit dieser Anpassung will man dafür sorgen, dass ein Tierbesitzer auch außerhalb der Sprechstunden immer eine Anlaufstelle findet, wo er sich mit seinem kranken Tier hinwenden kann.